Hallo ihr Lieben, endlich komme ich dazu, mal wieder beim MeMadeMittwoch mitzumachen. Das hab ich schon vermisst! Diesmal bin ich mit einem Sommertop oder, so könnte man auch sagen, Sommerblüschen ohne Ärmel dabei. Ich bin nämlich kein allzu großer Freund von T-Shirts und nähe mir gerade eine Reihe von Alternativen. Netterweise war das Wetter letzte Woche auch gleich so warm, dass ich es Probetragen konnte …
Der Stoff ist ein grün-weiß karierter Seersucker von S&S. Den passenden, etwas dunkleren Zwillingsstoff habe ich für die Paspel an Auschnitt und Rücken benutzt. Die zwei Vorderteile überschneiden sich, sodass eine Art Fake-Wickeleffekt entsteht.
Der Schnitt ist eine Eigenkonstruktion, wobei ich mich grundsätzlich an diesen 70er Jahre Schnitt aus der Pramo angelehnt habe.
Es sind noch einige Sachen verbesserungswürdig: So hätte ich beim nächsten Versuch dann doch gern ein bisschen mehr Dekolté und den Reißverschluss an der Seite statt im Rücken. Ausserdem ist das obere Rückenteil am Vorderteil angeschnitten. Das würde ich so nicht wieder machen. Man spart sich zwar die Seitennaht an dieser Stelle, hat aber große Probleme beim Anpassen des Ausschnitts. Es klafft ein wenig an den Armen.
Achso, der Rock ist auch memade, aber den kennt ihr ja schon. Mehr Teilnehmerinnen findet ihr wie immer im MeMadeMittwoch Blog. Viel Spaß beim Stöbern!
Bis bald eure Zuzsa
Auf Pinterest habe ich gerade zufällig diese großartige Kollektion von Näh-Postkarten entdeckt … Hier habe ich nur eine kleine Auswahl stibitzt.
Sind die Damen nicht einfach bezaubernd?
Liebe Grüße, eure Zuzsa
Einfach weil´s so hübsch ist …
aus: Handarbeitsmuster nach Entwürfen von Dora Schöneweiß, 40er Jahre
Perlonstrumpf-Werbung von 1955
Ob es in Japan auch gerade schneit? Wer weiß …
… wenn dann hoffentlich nur Kirschblüten!
Japanisch inspiriert zieren ebensolche meine diesjährige Osterbluse und ich werde mich nicht davon abhalten lassen, sie am Ostersonntag zum Dinner auszuführen. Hoffentlich verwechselt mich niemand mit dem Osterstrauß!
Den Schnitt für das Blüschen habe ich von einer Kaufbluse abgenommen und bin damit einem meiner diesjährigen Nähziele ein kleines Stückchen näher gerückt, welches heißt: die doofen Abnäher knacken. Wenn man wie ich eher klein und zierlich ist, sind Brustabnäher nämlich eine Ausgeburt der Hölle, der man mit zahlreichen Schnittabänderungen zu Leibe rücken muss. Bäh! Diesmal also eine kleine kurzärmelige Bluse ohne Prinzessnähte! Kann man ja nie genug haben!
Ich wünsche euch FROHE OSTERN! Eure Zuzsa
Bildquelle: Marion. Modejournal für Selbstschneiderinnen. Alle Rechte bei der Eska Verlag G.m.B.H.
Mal wieder ein paar schöne Illustrationen aus den 70er Jahren … Ich freue mich ja immer über handgezeichnete Modeillustrationen und bin immer ein bisschen traurig, dass die gezeichneten Modestrecken spätestens Ende der 50er Jahre fast vollständig verschwunden sind. Ein echter Hingucker sind da die Cover der “Marion. Journal für Selbstschneiderinnen” …
Die “Marion” gab es ab 1969. Nach einer relativ kurzen Lebensdauer, wurde sie aber 1978 schon wieder eingestellt und von der “Neuen Mode” geschluckt. An den Schnitten kann es eigentlich nicht gelegen haben, die sind meist sehr süß und für mein Empfinden oft auch jugendlicher als in Burda & Co.
Die Illustratorin ist (aller Vermutung nach) Lia van Steenbergen. Sie hat nicht nur die unverwechselbaren Cover der Marion gezeichnet, sondern auch viele Modestrecken im Heft. Davon vielleicht bald mehr …
Eure Zuzsa
Was macht man eigentlich mit einem riesigen Vorrat alter, wunderschöner Spitze? Zum Beispiel ein zu kleines und ziemlich schräg geschnittenes Passepartout verdecken.
Liebe Grüße, eure Zuzsa
Mittlerweile habe ich erfolgreich Arme und Kapuze an meinen Belfast-Sweater gestrickt. So richtig fotogen ist das Ganze noch nicht, dafür sind aber als kleine Motivation die ersten Frühblüher mit im Bild . Die Jacke möchte ich nämlich im Frühling tragen, wenn endlich wieder der olle Wintermantel in den Schrank kann. Eine kurze Anprobe zeigt, dass alles im grünen Bereich liegt. Jetzt noch gut 2 m Blende stricken und ich kann meine erste fertige Strickjacke in den Händen halten. Yeah!
Da ist es doch höchste Zeit mal nach neuen Strickprojekten Ausschau zu halten, oder ? … Ich habe ausgerechnet, wenn ich für ein Jäckchen gut 3 Monate brauche, schaffe ich es 4 ganze Strickjacken in einem Jahr zu stricken. WOW! (jaja, lacht nur ihr Schnellstricker
)
Liebe Grüße, eure Zuzsa
Meine Nähmotivation ist gerade zugegebener Maßen etwas löchrig (bis nicht vorhanden) … ich nähe zwar hin und wieder, aber so richtig mit dem Herzen bin ich nicht dabei. Ein doofer Zustand! Da muss ich dringend etwas unternehmen, um wieder in die Gänge zu kommen. Zum Beispiel …
- beim MeMadeMittwoch vorbeischnicken und schicke Kleider anstarren
- Pläne machen (immer wieder sehr beliebt)
- und natürlich coole Musik hören
…

Muddy Waters, Got my mojo working
Das hilft eigentlich immer, um mich an die Nähmaschine zu treiben. Und was macht ihr so, damits mit dem Mojo klappt?
Liebe Grüße, eure Zuzsa
Normalerweise nähe ich ja eher Blüschen und Röcke, aber wenn ich von zuhause arbeite, mag ich es kuschelig und bequem. Deshalb trage ich heute einen selbstgenähten Hoodie und meine Version einer Haremshose a la “Bezaubernde Jeannie”.
Der Hoodie ist noch ganz frisch und als mein erster Versuch mit Nicky-Stoff aus einem Schnitt der frühen 70er Jahre entstanden. Interessanterweise hat er eine Naht im Rücken und Brust-Abnäher … irgendwie unnötig bei Stretch-Stoffen, oder? Ich glaube, beim nächsten Mal würde ich versuche, die Abnäher zu eleminieren.
Die Hose habe ich mir nach Burda 8488 aus sehr weichem Baumwollstoff genäht. Um den Puff-Effekt zu bekommen, habe ich einfach die Beine etwas verlängert und Gummiband eingezogen. Für eine Hose (die einzige überhaupt in meinem Kleiderschrank) finde ich diese Version sehr bequem … sogar ein paar kleine Yoga-Übungen und ein flottes Tänzchen zwischendurch sind drin
Mehr Selbstgenähtes an reizenden Damen findet ihr wie jeden Mittwoch beim MeMadeMittwoch …
Viele Grüße, eure Zuzsa